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Verwitterung von Hinterglasmalerei

Vergleichende materialtechnische Untersuchungen und Klassifizierung der Schadensbilder an Hinterglasgemälden des 18. Jahrhunderts im kunsthistorischen Kontext

Die in repräsentativer Auswahl im Vitromusée Romont ausgestellten Hinterglasmalereien des Legats Ruth und Frieder Ryser sind eine Studiensammlung des Vitrocentre Romont. Es untersucht daher immer wieder verschiedene Werke auf ihre technischen, historischen und künstlerischen Aspekte hin.

Zwischen 2010 und 2012 arbeitete das Vitrocentre Romont in Partnerschaft mit der Berner Fachhochschule / Hochschule der Künste Bern an einem Forschungsprojekt über die Degradation von Farbschichten auf Hinterglasmalereien des 18. Jahrhunderts. Zu diesem Zweck wurden kunsthistorische, technologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen der Farb- und Bindemittel durchgeführt.

Das Projekt ging der Frage nach, ob sich anhand kunsthistorischer Zuordnung bestimmte Schadensbilder charakterisieren lassen, die der Epoche und ihrer Maltechniken eigen sind. Ziel war es abzuklären, welche Schadensursachen auf die Kombination von äusseren Einflüssen und materialtechnischen Eigenschaften zurückzuführen sind.

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